Realität

Ich glaube jeder von uns hat so einen Teppich wo er Probleme für kurz oder lang aus Sichtweite schieben kann, das Problem ist nur, wenn man da nicht Regelmässig aus mistet und einen Blick darunter scheut, man den festen Boden unter den Füssen verliert und sich der Teppich langsam zu einem mit Scheiss gefüllten Kissen verwandelt.

Es gibt Leute, die Mitmenschen mit einem vollen Teppich bevorzugen, als sich den Schattenseiten des Lebens zu stellen und dann völlig geschockt sind, wenn ein solches Riesenkissen mit einmal Explodiert.

Was ist denn die Realität das ist eine gute frage und man kann es kehren und drehenwie man will am Schluss gibt es nur des einen Jeden Realität die er sich durch daserlebte und gesehene zusammen bastelt. Es ist schwer da aus alten mustern auszubrechen denn ob nun gut oder schlecht sie immer einen grossen Bestandteil unseres Sicherheitsdenkens sind und waren.

Doch glaube ich fest daran, dass man seine Eigene Realität beeinflussen kann und sich seine eigenen kleinen Welten schafft welche zu guter Letzt immer eine Illusion sind und nur durch stetiges hinsehen, hinterfragen und den Mut alte Muster zu durchbrechen eine gewisse Form von Realität besitzen.

Zudem Verfügen wir über die Möglichkeit, Realitäten mit anderen Mitmenschen über kurzoder lang zu verknüpfen um so mehr halt und somit Sicherheit zu erlangen. Was einerseits eine gute Sache ist, doch auch gefährlich und die Verlockung gross an einer Längstvergangenen Realität festzuhalten.

Zuletzt ist es nur eine Frage meiner eigenen Offenheit und Willenskraft alte Welten ab zu reissen um neue zu erschaffen die Möglichkeiten sind unendlich.

Schon komisch wir bauen unsere eigenen kleinen digitalen Welten doch mit dem richtigenLeben wollen wir nichts zu tun haben. Ich frag mich bloss, wenn es diese Matrixmässigen Menschenfarmen gibt oder geben würde, wie mancher würde freiwillig sein Hirn dem Zentralrechner anschliessen??

Last uns unser Hirn gebrauchen, es von niemandem anders als uns selber, dem Bauch und dem Herz kontrollieren zu lassen. Die Augen auch nicht vor den Schattenseiten zu verschliessen um die Sonne ins offene Herz scheinen zu lassen.